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aktualisiert: 05.2010
1. Tag Flug nach Caracas
2. Tag Flug nach Pto Ayacucho. Transfer zur Orinoquia Lodge.
3. Tag Flug nach Culebras und Ausflug zum Cano Negro
4. Tag Fahrt auf dem Cunucunuma und Orinoco bis El Cejal
5. Tag Bootsfahrt bis Esmeraldas
6. Tag Fahrt auf dem Casiquiare bis zum Dorf Capibara
7. Tag Fahrt auf dem Casiquiare bis zum Rio Siapa
8. Tag Aufenthalt bei den Yanomamis. Ausflüge
9. Tag Aufenthalt bei den Yanomamis. Ausflüge
10.Tag Fahrt nach Coromoto
11.Tag Fahrt auf dem Casiquiare bis zum Pasimoni Camp
12.Tag Fahrt bis zum Ort San Carlos de Rio Negro
13.Tag Fahrt auf dem Rio Negro bis zum Dreiländereck
14.Tag Wanderung zum Cocuy, Felsen
15.Tag Fahrt nach San Carlos de Río Negro
16.Tag Flug nach Pto. Ayacucho und Fahrt zur Orinoquia Lodge
17.Tag Transfer und Flug nach Caracas
18.Tag Rückflug von Caracas nach Europa
19.Tag Ankunft in Europa
1. Tag: Flug nach Caracas
Übernachtung in Caracas
2. Tag: Flug nach Puerto Ayacucho. Transfer zur Orinoquia Lodge
Vom Flughafen in Pto. Ayacucho fahren wir Sie zu einem der schönsten Camps Venezuelas – der Orinoquia Lodge. Unser Lodge ist in der typischen indianischen Bauweise der Piaroa errichtet und liegt zwischen zwei Stromschnellen des mächtigen Orinoko Flusses. Von hier aus werden wir eine Fahrt zur Naturwasserrutsche "Tobogan de la Selva", mit einer kleinen Wanderung und einem erfrischenden Bad unternehmen. Für Mutige können wir gegen einen Unkostenbeitrag eine Fahrt mit einem Raftingfloss in die tosenden Stromschnellen organisieren.
Übernachtung in der Orinoquia Lodge im Doppelzimmer, Bad / Frühstück, Mittag, Abendessen
3. Tag: Flug nach Culebras und Ausflug zum Caño Negro
Frühmorgens fahren wir zum Flughafen nach Pto. Ayacucho und fliegen von hier aus mit einer kleinen Chartermaschine nach Culebras. Wir überfliegen riesige Urwaldflächen bevor am Horizont die gewaltigen Tafelberge - der Huachamakari-Tepui und der Duida-Marahuaca-Tepui auftauchen. Der Pilot setzt zum Landeflug über den grünen Baumwipfeln an und landet auf der Graspiste des Dorfes Culebras. Kaum kommt der Propeller zum Stillstand, umringen schon neugierige Indianern das Flugzeug. Unser Gastgeber Francisco, der zum Stamm der Yekuana Indianer gehört, bringt uns mit dem Einbaum ca.10 min. flussaufwärts zu unserem Camp. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum Caño Negro, unserem ersten Schwarzwasserfluss.
Übernachtung im Camp in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
4. Tag: Fahrt auf dem Cunucunuma und dem Orinoco bis El Cejal
Nach einem ausgiebigen Frühstück rüsten wir unser Boot und fahren den Cunucunuma Fluss hinunter bis zu einer großen Stromschnelle, die wir umlaufen müssen. Weiter geht es vorbei an dem Indianerdorf Acanaña bis wir an die Mündung des Cunucunumas in den Orinoko gelangen. Eine riesige Wasserfläche liegt vor uns und wir können uns ein Bild von der Größe des Orinokos machen. Weiter fahren wir flussaufwärts bis El Cejal, einem Yanomami- und Yekuana-Indianerdorf, das idyllisch im immergrünen Labyrinth des Urwaldes liegt. Die hier lebenden Indianer pflegen noch immer die traditionellen Bräuche, auch wenn der Einfluss der Zivilisation nicht spurlos an ihnen vorübergegangen ist.
Übernachtung in El Cejal in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
5. Tag: Bootsfahrt bis Esmeraldas
Nach einem Rundgang durch das Dorf geht es weiter den Orinoko hinauf. Wir fahren bis zum Punkt der Wasserscheide, der Einfahrt in den Casiquiare. Hier teilt sich das Wasser des Orinokos in zwei Teile: ein Drittel fließt durch den Casiquiare in den Río Negro und weiter in den Amazonas, zwei Drittel dagegen fließen durch den Orinoko und münden in die Karibik. Übrigens: Die Erforschung des Casiquiares war der Höhepunkt des 16-monatlichen Aufenthalts Alexander von Humboldts in Venezuela. Der Name des Flusses bleibt von nun an eng mit dem Forscher verbunden, der den wissenschaftlichen Beweis antrat, dass es diesen einzigartigen Wasserweg über eine Kontinentalscheide hinweg tatsächlich gibt.
Auf unserem weiteren Weg sehen wir bald in der Ferne den Duida-Tafelberg auftauchen, der sich wie ein riesiger Backenzahn über das Orinoco-Tiefland erhebt. Hier liegt auch das Indianerdorf Esmeraldas, welches Humboldt „die einsamste, abgelegenste christliche Niederlassung am oberen Orinoko“ genannt hat.
Übernachtung in Esmeraldas in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
6. Tag : Weiterfahrt auf dem Casiquiare bis zum Dorf Capibara
Der große Entdecker Alexander von Humboldt benutzte zur Erforschung des Casiquiare Flusses ein Boot das 13 Meter lang und 1 Meter breit war. Wir reisen in einem originalgetreu nachgebauten Einbaum, dass uns durch ein Schilfdach vor der sengenden Hitze oder tropischen Regengüssen schützt. Von allen Regionen die Humboldt erforschte, bleibt die am Casiquiare jene, die sich am weinigsten verändert hat. Insekten beherrschen hier hauptsächlich die Umwelt.
Im Dorf Capibara finden wir einen
Übernachtungsplatz in Hängematten und fühlen uns versetzt in die alte Zeit des Entdeckungsreisenden.
Übernachtung in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
7. Tag: Weiterfahrt auf dem Casiquiare bis zum Rio Siapa
Heute fahren wir auf dem Rio Casiquiare bis zur Einmündung des Rio Siapa weiter, bis wir das Yanomami -Dorf Coromoto erreichen. Die hiesigen Indianer leben immer noch nach ihrer eigenen Art, obwohl die Zivilisation auch sie nicht unverschont ließ. Wir können das Dorf besuchen und einen ersten Kontakt mit den Yanomamis aufnehmen. Sie erlauben uns, in ihrem Dorf in Hängematten zu übernachten.
Übernachtung in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
8 . Tag: Aufenthalt bei den Yanomamis. Ausflüge
Um zu einem ursprünglicherem Yanomami Dorf zu gelangen, müssen wir den Rio Siapa weiterfahren. Die Yanomamis verlassen Zeitweise Ihre Behausungen die so genannten Schabonos und begeben sich auf Wanderschaft. Wir hoffen Glück zu haben und die Indianer in Ihren Dörfern anzutreffen.
Die Begegnung mit den Yanomamis ist ein großartiges, unvergessliches Erlebnis. Nicht zuletzt weil Sie uns für eine begrenzte Zeit an ihrem alltäglichem Leben teilhaben lassen
Übernachtung im Dorf in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
9. Tag: Aufenthalt bei den Yanomamis. Ausflüge
Frühmorgens begleiten wir die Indianer in den Urwald, um zu beobachten wie sie mit Pfeil und Bogen jagen. Die Wanderung führt uns durch den Urwald zu einem gerodeten Feld, wo die Yanomami-Frauen verschiedene Früchte und Gemüsesorten wie z.B. Bananen, Maniok und Name anbauen. Am Nachmittag können wir mit etwas Glück Zeugen des Yopo-Rituals werden. Dieses Ritual wird nur von Männern zelebriert. Die Droge Yopo wird von einem Schamanen mit Hilfe eines langen Blasrohres in die Nase eines Yanomamis geblasen. Kurz darauf tritt der Drogeneffekt ein und versetzt ihn in eine Art Trance-Zustand. Diese Zeremonie ist sehr privat, die Teilnahme kann daher nicht garantiert werden.
Übernachtung im Dorf in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
10. Tag: Fahrt nach Coromoto
Am Morgen werden im Dorf die mitgebrachten Geschenke verteilt. Nach dem Mittagessen heißt es dann Abschiednehmen. Wir fahren mit unserem Bongo zurück zum Yanomami-Dorf Coromoto.
Übernachtung im Dorf in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
11. Tag: Rückfahrt auf dem Casiquiare hinunter bis zum Pasimoni Camp
Frühmorgen verabschieden wir die Indianer von Coromoto und fahren zurück auf dem
Casiquiare bis wir die Mündung des Pasimoni Flusses erreichen. Unterwegs können wir unser
Glück beim Angeln versuchen. Die köstlichen Pfauenbarsche oder Piranhas grillen wir dann
am Abend im Pasimoni Camp in Begleitung der hier lebenden Fledermäuse.
Übernachtung in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
12. Tag: Fahrt bis zum Ort San Carlos de Rio Negro
Nach dem Frühstück fahren wir den Pasimoni flussabwärts, zurück in den Casiquiare.
Ein völlig unberührtes Naturparadies mit einer unerschöpflichen Formen- und Farbenvielfalt begleitet uns auf jedem Meter der Flussfahrt. In der Trockenzeit kommen weiße Sandstrände, die vom schwarzen Wasser des Casiquiares umspült werden, zum Vorschein. Wir landen schließlich in San Carlos de Río Negro, einem verschlafenen Dschungelstädtchen, das uns mit seiner Atmosphäre einfängt. Man spürt, dass die Zeit an diesem Ort keine Bedeutung hat. Hier frischen wir unsere Vorräte auf, um Morgen von hier aus, den Río Negro hinunter bis zur Piedra de Cocuy zu fahren.
Übernachtung in der Nähe des Ortes in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
13. Tag: Fahrt auf dem Rio Negro bis zum Dreiländereck - Ort Cucui
Auf dem berühmten Schwarzwasserfluss Rio Negro fahren wir heute bis zum Dreiländereck.
Vorbei an Militärstationen überschreiten wir die Grenze nach Brasilien. Am
Flussufer begleitet uns kilometerlang die Silvette des Cocuy-Felsen.
Übernachtung in einem einfachen Camp in Betten / Frühstück, Mittag, Abendessen
14. Tag: Wanderung zum Cocuy, Felsen
Nach dem Frühstück brechen wir zum Cocuy-Felsen auf. Schaut man vom Fluss aus auf den kleinen Tafelberg, so scheint er in greifbarer Nähe am Ufer zu liegen. Doch um wenigstens an den Fuß des Berges zu gelangen, müssen wir uns ca. 2 Stunden auf engen Wasserläufen und Fußpfaden durch das Labyrinth des Urwaldes vorwärts kämpfen.
Wer zum Gipfel des Cocuy möchte, muss durch Höhlen kriechen und sich an Wurzeln und Seilen den Berg hochziehen. Diese schweißtreibende Strapaze wird durch einen atemberaubenden Ausblick auf das Kronendach des Regenwaldes belohnt. Vielleicht gelingt es uns ja ein wenig von seinem Geheimnis zu lüften.
Im Anschluss Rückkehr zum Camp.
Übernachtung im Camp in Betten / Frühstück, Mittag, Abendessen
15. Tag : Fahrt nach San Carlos de Río Negro
Nach dem Frühstück fahren wir gemütlich zurück nach San Carlos de Rio Negro. Wir
genießen die vorbeiziehende Landschaft. Unterwegs haben wir Gelegenheit auf traumhaften
weißen Sandstränden anzuhalten, um zu baden. Kurz vor San Carlos de Rio Negro verbringen wir die Nacht in Hängematten.
Übernachtung im Camp in Hängematten / Frühstück, Mittag, Abendessen
16 Tag : Flug nach Pto. Ayacucho und Fahrt zur Orinoquia Lodge
Am Vormittag fliegen wir von San Carlos de Rio Negro zurück nach Pto. Ayacucho. Von dort aus werden wir zur Orinoquia Lodge gebracht. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für einen kleinen Ausflug in die nähere Umgebung oder für einen Besuch des Indianermarktes.
Übernachtung in der Orinoquia Lodge im Doppelzimmer, Bad / Frühstück, Mittag, Abendessen
17. Tag: Transfer und Flug nach Caracas
Nach dem Frühstück fahren wir zum Flughafen und fliegen von dort aus mit einer kleinen Maschine nach Caracas zurück.
Übernachtung in Caracas / Frühstück
18. Tag: Rückflug von Caracas nach Europa
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Dauer:
19 Tage
Hinweis:
Auf den Flügen Caracas - Pto. Ayacucho - Caracas sind pro Person maximal 15 kg Gepäck zugelassen, auf den Flügen Pto. Ayacucho – Culebra, San Carlos d.R.Negro – Pto. Ayacucho sind pro Person maximal 10 kg Gepäck erlaubt.
Der Tourenverlauf kann durch außergewöhnliche Umstände verändert werden.
Anmerkung:
Wer möchte kann noch einige Tage Verlängerung zum Relaxen am Karibikstrand buchen.
Fragen Sie uns, gerne unterbreiten wir Ihnen ein zufrieden stellendes Angebot
Eingeschlossene Leistungen:
Deutsche / Englische Reiseleitung die mit Rat und Tat zur Seite steht
Übernachtung und Verpflegung wie angegeben
Inlandflüge
Bootsfahrt
Equipment
Alle angegebenen Transfers, Fahrten und Ausflüge
Insolvenzversicherung
Nicht eingeschlossen:
Linienflug ab / bis Caracas
Reiseversicherungen
Flughafengebühren, Einzelzimmerzuschlag
Gepäckträger
Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, individuelle Ausflüge und Besichtigungen;
Persönliche Ausgaben, Trinkgelder